10 Jahre RHEINexklusiv
Wir haben viele spannende Persönlichkeiten getroffen und mit ihnen lange, intensive Gespräche geführt. Wir haben sie als Interviews festgehalten und veröffentlicht. Lesen Sie hier ausgewählte Interviews aus den letzten 10 Jahren:
LESETIPP 2022: Healing Environment – Sylvia Leydecker macht aus Krankenzimmern Wohlfühlräume
© 100% interior Sylvia Leydecker, Fotografin Karin Hessmann

LESETIPP 2022:

Healing Environment
Sylvia Leydecker macht aus Krankenzimmern Wohlfühlräume

Sylvia Leydecker ist im Rheingau aufgewachsen, hat die ganze Welt bereist und in England und Frankreich gelebt. Nach einem beruflichen Vorleben bei der Lufthansa studierte sie in Wiesbaden und Jakarta Innenarchitektur. Seit 1997 ist Sylvia Leydecker in Köln mit ihrem Büro „100% interior“ selbstständig. Sie hat sich auf das Gesundheitswesen spezialisiert und spricht mit uns über Healing Environment am Beispiel der LVR-Klinik in Köln und wie ihr Patientenzimmer der Zukunft aussieht.

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LESETIPP 2021: Kinetische Kunst – Willi Reiche bringt Schrott in Bewegung.
© P. M. J. Rothe

LESETIPP 2021:

Kinetische Kunst
Willi Reiche bringt Schrott in Bewegung.

Patina, Form und Bewegung sind die Grundlagen seiner Kunst. Hinzu kommen Licht und Schatten. Willi Reiche gehört zu den Vertretern kinetischer Kunst. Er bringt aber nicht nur Dinge in Bewegung, sondern arbeitet dabei mit einem großen Fundus an Schrott – Gegenstände, die niemand mehr möchte. Ihnen haucht der gebürtige Fürther wieder Leben ein. Seit vielen Jahren lebt und arbeitet Willi Reiche in Wachtberg. Dort treffen wir den Künstler in seiner Werkstatt und begleiten ihn anschließend in die „Kunstmaschinenhalle“, in der seine fertigen Werke zu sehen sind. Ein Tag zwischen Schrott und faszinierender Kunst.

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LESETIPP 2020: Ein Herz für den Dom – Peter Füssenich behütet als Dombaumeister die Kölner Kathedrale.
© Hohe Domkirche Köln, Dombauhütte; Foto: Jennifer Rumbach

LESETIPP 2020:

Ein Herz für den Dom
Peter Füssenich behütet als Dombaumeister die Kölner Kathedrale.

Der Dom scheint zeitlos. 632 Jahre und zwei Monate wurden an ihm gebaut, bis er schließlich 1880 fertiggestellt war. Die lange Bauzeit gilt als rekordverdächtig. Die Kathedrale im Herzen von Köln hat Geschichte erlebt, Kriege überlebt und ist Inspirationsquelle für Schriftsteller und Dichter – nicht zuletzt ist das Bauwerk imposanter Freund der Kölnerinnen und Kölner und Magnet für Menschen aus aller Welt. Freud und Leid spielten sich zu Füßen des Doms ab. Nichts hat das gotische Bauwerk nachhaltig erschüttert. Anders der Zahn der Zeit. Dieser hat über die Jahrhunderte hinweg am Dom genagt. Wetter, Taubendreck, Abgase, unterschiedliche Steinsorten, die nicht miteinander kompatibel sind, und sogar jede Menge Kaugummi hinterlassen ihre Spuren. Auch der Zweite Weltkrieg hat Wunden in das alte Gemäuer geschlagen. Um die Spurenbeseitigung und den Erhalt des Kölner Wahrzeichens sorgt sich die Dombauhütte mit 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Tag für Tag. Dabei denken sie in zeitlichen Dimensionen, die nur schwer zu begreifen sind. An der Spitze der Dombauhütte steht der Dombaumeister. Seit 2016 ist das Peter Füssenich. Der gebürtige Bonner und ehemalige stellvertretende Dombaumeister hat schon vor Jahren sein Herz an den Kölner Dom verloren.

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LESETIPP 2019: Hinter der Kamera – Konrad Rufus Müller ist einer der renommiertesten Porträtfotografen Deutschlands.
© P. M. J. Rothe

LESETIPP 2019:

Hinter der Kamera
Konrad Rufus Müller ist einer der renommiertesten Porträtfotografen Deutschlands.

Er ist einer der renommiertesten Porträtfotografen Deutschlands. In den fotografischen Geschichtsbüchern steht er bereits heute als der Kanzlerfotograf. Konrad Rufus Müller hat von Adenauer bis Merkel alle Bundeskanzler porträtiert. Die Bilder hängen im Bundeskanzleramt in Berlin und im Haus der Geschichte in Bonn. Müller selbst identifiziert sich mittlerweile mit ganz anderen Fotografien, wie mit denen aus seinem jüngsten Buch „Unfassbare Wunder“ – es zeigt Überlebende des Holocaust, die er in Deutschland, Österreich und Israel besuchte. Wir haben mit Konrad Rufus Müller einen Nachmittag in seinem Garten verbracht und dabei unter anderem einen Blick in das Buch geworfen.

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LESETIPP 2018: Herr der Kutschen – Schreiner Hanns-Georg Mostert hat ein ungewöhnliches Hobby.
© P. M. J. Rothe

LESETIPP 2018:

Herr der Kutschen
Schreiner Hanns-Georg Mostert hat ein ungewöhnliches Hobby.

Er hat ein ungewöhnliches Hobby: Hanns-Georg Mostert sammelt Kutschen. Genauer gesagt: historische Kutschen aus dem 19. Jahrhundert, die meistens in einem desolaten Zustand zu ihm kommen und denen der Schreinermeister Schritt für Schritt neues Leben einhaucht. Wir trafen Mostert auf dem Werkstattgelände von Holzkunst Mostert in Rheinbach und warfen dort einen Blick auf seine umfangreiche Sammlung.

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Musiker und Neurochirurg – Johannes Kuchta lebt zwei Leidenschaften.
© P. M. J. Rothe

LESETIPP 2017:

Musiker und Neurochirurg
Johannes Kuchta lebt zwei Leidenschaften.

Johannes Kuchta ist in der Bonner Musikszene bekannt. Erst vor wenigen Wochen konnte man ihn beim Jazzfest Bonn zusammen mit dem Marcus Schinkel Trio hören. Musik gehört zu seinem Leben. Er betreibt sie professionell und mit Leidenschaft – genauso wie seinen eigentlichen Beruf als Neurochirurg. Wir haben Johannes Kuchta in seinem Tonstudio hoch über dem Rheintal gesprochen.

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LESETIPP 2016: Der Fluch des Dackels – Tom Gerhardt fühlt sich nicht als normaler Schauspieler.
© Steffi Henn

LESETIPP 2016:

Der Fluch des Dackels
Tom Gerhardt fühlt sich nicht als normaler Schauspieler.

Tom Gerhardt hat als Mopedrocker Tommie das erste Mal in den 1990er Jahren die Bühne erobert. Eine Karriere, die so nicht geplant war. Studiert hat er Germanistik und Philosophie, heute hätte er nichts dagegen, einmal den Adam in Kleists „Zerbrochenem Krug“ zu spielen. Wir haben mit dem Komödianten über alte und neue Projekte, den Fluch des Dackels, seine Zeit als Journalist und die Verbundenheit zu Köln gesprochen.

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LESETIPP 2015: Wonach duftet die Welt? – Geza Schön ist einer der bekanntesten Parfümeure.
© Escentric Molecule

LESETIPP 2015:

Wonach duftet die Welt?
Geza Schön ist einer der bekanntesten Parfümeure.

Die Welt ist ein Kosmos aus Aromen, Düften und Wohlgerüchen, die das Leben prägen, Emotionen wecken, Erinnerungen konservieren. Wie gelingt es, darin den persönlichen Duft, die eigene Note zu finden? Eine Begegnung mit dem Berliner Parfümeur Geza Schön.

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LESETIPP 2014: Beethovens Neue – Nike Wagner war für die Bonner Musikwelt prägend.
© P. M. J. Rothe

LESETIPP 2014:

Beethovens Neue
Nike Wagner war für die Bonner Musikwelt prägend.

Richard Wagner ist eine Größe in der klassischen Musik. Seine Urenkelin Nike Wagner hat seit Beginn des Jahres die Intendanz für das Beethovenfest übernommen. Wieso sie weiß, dass die Kulturwelt auf sie schaut und was sie nach Bonn geführt hat, verriet sie uns in einem spannenden Gespräch an ihrem neuen Arbeitsplatz.

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LESETIPP 2013: Die 160-Zeichen-Revolution – Friedhelm Hillebrand hat die SMS erfunden.
© P. M. J. Rothe

LESETIPP 2013:

Die 160-Zeichen-Revolution
Friedhelm Hillebrand hat die SMS erfunden.

Die Daumen fliegen über die Tastatur: „Bin gleich da. Hdl, Tom :-)“. Senden und schon ist die SMS auf dem Weg zum Empfänger. Die Kurznachricht zählt mehr als 20 Jahre nach ihrer Erfindung zu den beliebtesten Kommunikationsmitteln. In diesem Jahr werden nach Berechnung des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) voraussichtlich 63 Milliarden SMS in Deutschland versendet. Eine Steigerung um gut sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr. Friedhelm Hillebrand hat den Short Message Service miterfunden. Der Ingenieur lebt in Bonn und berät mittlerweile Anwälte, Netzbetreiber und Hersteller in Patentfragen. Wir haben mit ihm gesprochen.

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