Technik

Infrarot – wie Sonne auf der Haut

Sie sehen aus wie ein normaler Spiegel, ein Wandboard oder ein schicker Handtuchhalter und wirken auf den ersten Blick wie modernes Interieur. Im Innern der schönen Stücke steckt jedoch viel mehr: Die neuen Infrarotheizungen sind simpel zu installieren, bringen wohlige Wärme und funktionieren dank schicker Designs nun auch als Inneneinrichtung.

 

PRAKTISCH. Die Spiegeloberfläche des Handtuchhalters beschlägt nicht.

PRAKTISCH. Die Spiegeloberfläche des Handtuchhalters beschlägt nicht.

Wie klassische Heizsysteme auch, werden Infrarotheizungen in erster Linie zum Heizen von Wohnhäusern und Bürogebäuden verwendet. Das Besondere an dieser Heizmethode ist dabei das angenehme Gefühl, das sich ausbreitet – als würde einem die Sonne auf die Haut scheinen. Das liegt daran, dass die Infrarot-Heizstrahler, wie die Sonne auch, elektromagnetische Strahlen aussenden, die wir als besonders natürlich und positiv empfinden.

Im Vergleich zu anderen Heizungssystemen wird hier nicht direkt die Raumluft erwärmt, sondern die Wände, der Boden und die Gegenstände im Raum. Diese speichern die Wärme ab und geben sie dann nach und nach an die kältere Umgebung ab. Im Trend liegen momentan Infrarotheizungen, die nicht direkt als solche erkannt werden. Durch kreative Installationsarten und Erscheinungsformen sind sie nicht nur praktisch in der Winterzeit, sondern auch im restlichen Jahr schön anzusehen. Modelle in Form von Bildern werden in den Wohnraum gehängt und können sogar mit eigenen Fotos personalisiert werden. Kreationen aus Granit oder Marmor wirken besonders edel an Decke und Wand. Spiegelheizungen sind vor allem im Badezimmer sehr beliebt, da die Infrarotwärme gleichzeitig dafür sorgt, dass die Spiegeloberfläche nicht beschlägt.

Infrarotheizungen können grundsätzlich in jeden Haushalt integriert werden: „Sie sind als dezentrales Heizsystem installierbar und können sowohl als Vollheizung als auch als Einzelraumlösung oder Zusatzheizung zum Einsatz kommen. Für die Inbetriebnahme ist eine Steckdose oder ein Stromanschluss vollkommen ausreichend“, so die Firma Redwell. Das Unternehmen ist auf die Herstellung von Infrarotheizungen spezialisiert. Die Heizelemente können an Wand, Decke und wahlweise mit Standfüßen montiert werden.

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DEKORATIV. Infrarotheizungen, hier als Bild, sind auf den ersten Blick nicht als Heizung zu erkennen.

 

 

Fotos: Redwell Deutschland

    

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