Ingo Maurer war schon zu Lebzeiten eine Legende in der Beleuchtungswelt. 2019 ist er mit 87 Jahren gestorben. Mit Maurers Lichtdesign ist es weitergegangen.

Die „Tubular Balance“ wurde von Designer Sebastian Hepting kreiert und ergänzt die „Tubular“-Leuchtenfamilie. Hepting gehört bereits seit vielen Jahren zum Ingo-Maurer-Team. Die Tischversion der filigranen Glasrohrleuchte erhellt mit ihrer Länge von 125 Zentimetern eine besonders breite Fläche. Das Glasrohr ist an einem dünnen Seil an der Decke befestigt und in der neuen Version erstmals mit einem Leuchtenfuß kombiniert. Über ein Zugseil dient dieser als Gegengewicht und hält das transparente Glasrohr so in der Schwebe. Die „Tubular Balance“ ist ein Hybrid zwischen Hänge- und Tischleuchte und lässt sich ohne Deckenauslass an einer Steckdose anschließen. Für die Gestaltung wählte Hepting ein unbearbeitetes Rohr aus Borosilikatglas, in dem sich zahlreiche LED-Lichtpunkte wie an einer Perlenkette aneinanderreihen. Einfarbiges Textilkabel schlingt sich locker um das Glasrohr und setzt einen Kontrast zum geradlinigen Charakter des Leuchtkörpers. Bei der Farbe des Textilkabels haben Kunden die Wahl zwischen Rot und Weiß.

Ingo Maurer Tubular Balance
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Die „Bulb“, Maurers erste Leuchte, ist zugleich eine seiner bekanntesten. Mit ihr begann 1966 die Erfolgsgeschichte des Unternehmens. Maurer machte aus einer einfachen Glühbirne eine Ikone der Beleuchtungsgeschichte und arbeitete seitdem für das Licht und gegen die Dunkelheit. Im vergangenen Jahr erhielt die Bulb-Familie ein neues Mitglied. Basierend auf dem Entwurf von 1966 entwickelte das Team Ingo Maurer eine Version aus Messing – die „Bulb Brass“. Der Leuchtenfuß wird aus hochwertigem Messing entsprechend der Unternehmensphilosophie in Handarbeit angefertigt. Die Oberfläche ist unbehandelt und verändert sich im Laufe der Zeit. Diese durch die natürliche Alterung entstehende Patina verleiht der Leuchte einen besonderen, individuellen Charme und Charakter.

Bulb Ingo Maurer

„24 Karat Blau Flat“, eine Wandleuchte aus hauchdünnem japanischem Gold, wurde 2021 von Axel Schmid designt. Das Prinzip der „24 Karat Blau Flat“ beruht auf einem Acrylglas-Paneel, das hauchdünn geschlagenes Blattgold umschließt und vor dem Leuchtmittel flach an der Wand angebracht ist. Dank einzelner Paneele, die sich nach Belieben kombinieren und unterschiedlich ausrichten lassen, schafft der Endkunde mit der „24 Karat Blau Flat“ sein individuelles Kunstwerk. Extrem dünn geschlagen, lässt das reine Gold nur kurzwelliges blaues Licht passieren, weswegen das Leuchtmittel bläulich hervortritt. Goldgelbes Licht wird von der „24 Karat Blau Flat“ reflektiert und schafft eine warme Atmosphäre im Raum.

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„MOODMOON“ ist eine dekorative Wandleuchte, die im Zusammenspiel von LED-Technologie und japanischem Papier Innovation und Tradition vereint. Analogie trifft auf digitale Elemente. Poesie trifft auf Technologie. Über eine App kann man aus 14 verschiedenen Lichtstimmungen und Farbverläufen wählen und die Atmosphäre eines Raumes nach eigenem Empfinden verändern. „MOODMOON“ wurde ebenfalls 2021 von Sebastian Hepting entwickelt. Hintergrund für die Idee war die Zeit des Lockdowns, in der das Zuhause für unterschiedliche Zwecke – vom Homeoffice über Homeschooling bis hin zu einem Ort der Entspannung – genutzt wurde. Die Anforderungen an das Licht waren sehr vielseitig und „MOODMOON“ stellt das individuelle Wohlbefinden des Menschen in den Mittelpunkt und spiegelt somit das Konzept von Human Centric Lighting wider.