Thomas Anders war die Stimme von „Modern Talking“. Seine Konzerte führten den „Gentleman of Music“ durch die ganze Welt. Von Kapstadt bis Hongkong, Tel Aviv bis New York, Santiago de Chile bis nach Moskau. Thomas Anders ist bis heute der einzige internationale Star, der elfmal im historischen Moskauer Kreml, der Royal Albert Hall Russlands, auftrat, natürlich vor ausverkauftem Haus. Trotz seines Erfolgs hat sich eines nie geändert: die tiefe Verbundenheit mit seiner Heimat. Trotz seiner vielen Reisen durch die ganze Welt und zeitweisen Lebensphasen in Amerika und Berlin, bleibt die Stadt Koblenz sein Lebensmittelpunkt. Dort lebt er seit vielen Jahren mit seiner Frau Claudia und Sohn Alexander. Unsere Kollegin Ulrike Bremm hat versucht herauszufinden, was Heimat für den Weltreisenden Thomas Anders bedeutet.

Warum ist es am Rhein so schön?
Weil die Mädel so lustig und die Burschen so durstig … Im Ernst: Der Mittelrhein ist mit seinen Schlössern und Burgen wunderschön.

Was bedeutet Ihnen Heimat?
Geborgenheit und Sicherheit. Sich einfach wohlfühlen!

Was zeichnet für Sie die Mentalität der Rheinländer aus?
Ich komme viel in Deutschland herum und muss sagen: Die Rheinländer sind schon offener und lebensbejahender als Menschen aus anderen Gebieten.

Wo gehen Sie im Rheinland am liebsten shoppen?
In Köln und Düsseldorf. Zum Beispiel bei „Apropos“.

Ihre Geheimtipps für Genuss im Rheinland?
„Halbedels Gasthaus“ in Bad Godesberg. Und in Köln mag ich das Restaurant „Hase“ in der Sankt-Apern-Straße. Dort gibt es einfach immer einen leckeren Mittagstisch. Nach dem Shoppen bei „Apropos“ in Köln essen wir gern eine Kleinigkeit bei „Fischermanns“ in der Mittelstraße.

Sie haben frei: Was genießen Sie besonders?
Mein Zuhause in Koblenz. Dort tanke ich bei der Familie und Freunden auf.

Wofür geben Sie am liebsten Geld aus?
Für Kochutensilien und Düfte.

Wie würden Sie sich selbst beschreiben?
Sich selbst beschreiben ist immer schwierig. Ich glaube, ich bin ein lustiges Kerlchen. :-))

Man kennt Sie als Sänger und Moderator. Welches verborgene Talent haben Sie?
Ich koche wahnsinnig gerne und man sagt mir nach, dass es schmeckt.

Welcher Rheinländer ist für Sie ein Held des Alltags?
Alle, die sich für andere Menschen einsetzen. Die Helden des Alltags sind für mich beispielsweise ganz klar die Pflegerinnen und Pfleger in den Krankenhäusern. Meine Mutter war kürzlich im Krankenhaus, und da habe ich hautnah mitbekommen, was die leisten. Jeden Tag für kranke Menschen da zu sein und dabei noch ausgeglichen und positiv zu wirken, ist schon eine Leistung.